willkommen
Ritter Erlolf Schenck von Sterrenberg nebst Gemahlin Sunhild von Hirzenach
begrüssen Euch in ihrem mittelalterlichen Refugium!
willkommen
Wir stellen eine der zahlreichen Reisen des Ritter Erlolf Schenck von Sterrenberg von seiner Burg Sterrenberg bei Bornhoven und seiner Vogtey Hirzenach am Rhein zu Koenig Konrad III dar, zur Berichtserstattung und Übergabe von Zöllen und Steuern in der Zeit von 1109 bis 1165.

Wir sind kein Verein, unsere Gruppe setzt sich zusammen aus Familie, Freunden und Bekannten.
lagerleute


Erlolf

Erlolf von Sterrenberg

André aus Bircheym

Sunhild

Sunhild von Hirzenach

Sabine aus Bircheym

Tirza

Tirza Franziska

Aus Brysich

Serana

Serana

Aus Bonnum

Ziska

Ziska

Aus Bonnum



Pfaelzer

Joscha, Birgit und Frank

Aus der Pfalz

Andreas

Andreas

Aus Arwilre

Natalie

Natalie

Aus ad monasterium Lucernense

Platzhalter

Anna

Aus Newenare

Milly

Milly

Unser Lagerhund

...sowie viele weitere Freunde und Weggefährten.
lagerleben


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Auf Youtube findet Ihr auch ein kurzes Video von uns:

geschichtliches

Geboren wurde er 1078 als zweiter Sohn des Pfalzgrafen Wolfram von Stroumberg. In seiner Jugend lernte er Lesen, Schreiben und Rechnen, sowie den Waffengang mit Schwert, Pfeil und Bogen. Da das väterliche Erbe seinem älteren Bruder zustand, überlies sein Vater ihm einen Teil seiner Ländereien (Rheinbay, Weiler und Holzfeld, bei Boppard am Rhein gelegen) und gab ihn im Alter von 14 Jahren in die Obhut Kaiser Heinrich IV.

Dort erlernte er das Ritterhandwerk, zunächst als Knappe, dann als Junker, bis er zum Ritter ernannt wurde. In der Folge nahm er erfolgreich an etlichen Feldzügen mit seinem Herrn teil, bis er wegen einer Verwundung nicht mehr am aktiven Kriegsdienst teilnehmen konnte.



Zum Dank für seine treuen Dienste und seiner Kundigkeit in Schreiben und Rechnen machte Heinrich IV ihn zum Reichsministerialen und Herr über die Fiskalburg Sterrenberg bei Bornhoven am Rhein. Dort war es seine Aufgabe, die Zölle und Steuern für das linksrheinisch gelegene Boppard auf der rechten Rheinseite einzutreiben.

Während seiner Dienstzeit unter Kaiser Heinrich IV begleitete er diesen nebst dessen Familie etliche Male zu der Wallfahrtskapelle nach Hirzenach am Rhein, die direkt an seine Ländereien grenzte. Dort lernte er die Besitzerin des Hofes zu Hirzenach Sunhild kennen, eine Enkelin von Mathilde von Horburg und Großnichte des schwäbischen Grafen Kuno von Achalm-Wölfingen.

Kaiser Heinrich IV äußerte immer wieder den Wunsch, in dem idyllisch gelegenen Hirzenach statt der Kapelle ein Kloster errichten zu lassen. Da die liebreizende Sunhild noch unvermählt war und ihr die Einteignung durch Kaiser Heinrich IV drohte, um dessen Wunsch umzusetzen, fasste Erlolf den Entschluss, um sie zu werben; dann könnte er das Land seinem Kaiser zum Geschenk machen und es anschließend als Vogt verwalten, so dass das Land unter seiner Verwaltung bliebe, zumal es direkt an seine eigenen Ländereien grenzte.

So vermählten sie uns dann im Jahre 1098, und sie schenkte ihm den ersten Sohn, den sie Berwich nannten. 1099 machte Erlolf dann Hirzenach, wie geplant, Kaiser Heinrich IV zum Geschenk. Im Jahre 1105 schenkte dieser dann den Grund dem Kloster Siegburg unter Abt Kuno II mit der Auflage, in Hirzenach ein Kloster zu gründen.

Im Jahre 1106 trat Heinrichs Sohn als Kaiser Heinrich V die Nachfolge seines Vaters an. Im November 1109 beurkundete dieser dann die Schenkung durch Vermittlung des Köllner Erzbischhofes Friedrich I an die Benediktinerabtei Siegburg. Dies beurkundete auch Past Paschalis II am 28. November 1109. Am 04. Mai 1110 wurde das Kloster als Probstei mit 12 Mönchen fertiggestellt und eingeweiht.




Entgegen seinen Erwatungen wurde aber nicht Erlolf, sondern König Konrad III zum Vogt über Hirzenach bestellt. Um doch noch sein Ziel zu erreichen, erschlich er sich die Freundschaft zu Abt Kuno II, indem er ihm, zusammen mit meinem Sohn Berwich, 1114 einen Teil seiner eigenen Ländereien, Rheinbay, Bullingesheim (Weiler) und Karbach, übereignete, die direkt an Hirzenach grenzten.

Mit dem Argument, dass König Konrad III immer unterwegs sei und daher seine Pflichten als Vogt nur schwerlich nachkommen könne, machte Abt Kuno dann "aus Freundschaft" Erlolf zum Untervogt über alle seine (ehemaligen) Ländereien. Es dauerte noch bis zum 24. August 1149 bis das König Konrad III diese Regelung endlich bestätigte.

Zu seinen Aufgaben als Vogt gehört neben einer jährlichen Gerichtsbarkeit im Kloster auch die regelmäßige Berichtserstattung und Abgabe der Zölle und Steuern an König Konrad III. Seine Ämter behielt Erlolf noch etliche Jahre inne bis zu seinem Tode (ca. 1165).




Die Vogtey Hirzenach ist mit ihrer Geschichte eng mit dem Leben mehrerer Frauen verknüpft.

Sunhild, geboren a.D. 1080 war die Enkelin von Mathilde von Horburg, die den Hof Hirzenach und Bichishausen als Mitgift in Ihre Ehe mit Graf Kuno von Lechsgemünd gebracht hatte. Aus dieser Ehe gingen mehrere Kinder hervor, unter anderem eine Tochter namens Adelheid, die nach dem geltenden Gewohnheitsrecht die Mitgift ihrer Mutter nach deren Tod im Jahre 1092 erbte.

Dieses Gewohnheitsrecht setzte sich fort, in dem deren damals noch unverheiratete Tochter Sunhild nach dem Tod ihrer Mutter Adelheid in den Besitz von Hirzenach gelangte.

Da sie, Dank der weitsichtigen Erziehung ihrer Mutter, nicht nur Sticken und Nähen gelernt hatte, sondern auch schreiben und lesen konnte, war Sunhild in der Lage, den wertvollen Hof allein zu führen.



Auf dem Grundbesitz stand auch eine Wallfahrtskapelle zu Ehren des Hl. Bartholomäus, eine Stiftung des Pfalzgrafen Otto I. (1035-1045). Zu den vielen Wallfahrern gehörte auch Kaiser Heinrich IV., der die Kapelle mehrfach besuchte.
In seinem Gefolge stand auch der junge Ritter Erlolf, Herr der Burg Sterrenberg, die auf der anderen Rheinseite gelegen ist. Ihm gehörten auch die benachbarten Ländereien Rheinbay, Weiler, Holzfeld, Karbach, Bullingesheim und Quintenach. Kaiser Heinrich war von der Kapelle und dem Anwesen so angetan, dass er wiederholt den Wunsch äußerte, ein Kloster anstelle der Kapelle errichten zu wollen. Nicht selten führten solche kaiserlichen Wünsche zur Enteignung, und Sunhild fürchtete um ihren Besitz.


In dieser Situation lernte sie den Ritter und Reichsminesterialen Erlolf von Sterrenberg näher kennen, und bald beschlossen die Beiden den Bund fürs Leben zu schließen. Sie planten, Hirzenach dem Kaiser zum Geschenk zu machen und dafür die Vogteirechte zugesprochen zu bekommen.

Mit der Hochzeit Sunhilds im Jahr 1098 bekam ihr Gatte Erlolf von Sterrenberg automatisch die Handlunsberechtigung über ihren Besitz und Sunhild konnte die Verantwortung in die Hände ihres Gatten legen. So zog sie als Burgherrin zu ihrem Mann auf Burg Sterrenberg und schenkte ihm noch im gleichen Jahr einen Stammhalter, den sie Berwich nannten.

Nachdem ihr Gatte die Vogteirechte erhielt, leitete sie wieder die Bewirtschaftung ihres Hofes und kümmerte sich aufopfernd um alle Menschen, die auf dem Anwesen lebten.

Zu den vielen Reisen, die ihr Mann zu unternehmen hatte, begleitete sie ihn gern bis ins hohe Alter.


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